Wie arbeiten wir? Thema 2: Begleitung von Existenzgründungen

Warum ist der Steuerberater der wichtigste Partner?

Vom Entschluss und über die erste Informationssuche ergeben sich vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten durch unterschiedlichste Partner. Von den Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern über die Arbeitsagenturen, Banken und Sparkassen, bis zu der Wirtschaftsförderung der Landkreise. Auch spezielle Netzwerke, wie zum Beispiel dem Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx), haben sich diesem Thema angenommen. Dreh-und Angelpunkt ist jedoch der Steuerberater, der als wichtigster Ansprechpartner gezielt die Existenzgründung begleiten kann.

Meine Kanzlei begleitet bereits seit 30 Jahren Existenzgründer bei ihren Vorhaben.

Während sich einzelne Partner auf ihr Spezialgebiet konzentrieren, beschäftigt sich der Steuerberater ganzheitlich mit dem Vorhaben. Er analysiert die Geschäftsidee, die persönlichen Voraussetzungen, die Unternehmensform, die Marktchancen, die nötigen Investitionen und dessen Finanzierung sowie die soziale Absicherung. Die steuerliche Beratung tritt vorerst in den Hintergrund. Die Entwicklung der Geschäftsidee bis zum Geldverdienen hat oberste Priorität.

Selbstverständlich sind weitere Partner mit ihrem Spezial-Wissen bzw. Kontakten immer hilfreich.

Wie gehen wir vor?

Geschäftsidee und Businessplan

In einem persönlichen Gespräch wird zunächst das Vorhaben oder je nach Fortschritt die Geschäftsidee und der Businessplan besprochen. Sofern dieser schon vorliegt. Falls nicht, bieten wir hierfür gern unsere Unterstützung an. Ein Businessplan zeigt, wie sich der Mandant mit dem Vorhaben beschäftigt hat und ob die Vorstellungen realistisch sind.

Die Kanzlei berät Unternehmen und Selbständige in vielen Branchen. Dadurch verfügen wir über vielfältige Erfahrungen und können auf umfangreiche Datensammlungen einzelner Branchen zurückgreifen.

Eine sorgfältige Planung bildet die Grundlage für jede Existenzgründung.

Finanzierung

Neben nötigen Investitionen benötigen Existenzgründer auch die finanziellen Mittel, um Ausgaben und Lebensunterhalt in der Anlaufphase bestreiten zu können. Dies wird oft unterschätzt. Deshalb ist ein ganzheitlicher Finanzierungsplan ratsam. Danach können Geldgeber, wie Banken und Sparkassen, aber auch die Förderbanken, wie die Thüringer Aufbaubank oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau, angesprochen werden.

Genehmigungen

Ist das Vorhaben ausgereift und steht der Start bevor, bekommt der Mandant einen kleinen Fahrplan und kann sich gezielt mit den Behörden und Ämtern in Verbindung setzen, um die nötigen Genehmigungen einzuholen.

 

 

Erste Schritte – Was muss ich beachten?

Bereits beim Erstberatungsgespräch wird alles das besprochen, was im Laufe der nächsten Zeit zu erledigen und zu beachten ist. Dazu gehören Fragen, wie

  • Was mache ich mit den Ausgaben, die ich bereits tätigen musste?
  • Was ist bei Betriebsräumen, Fahrzeug, Telefon oder nötigen Einrichtungen zu beachten?
  • Bekomme ich Fördermittel?
  • Wie sichere ich mich bei Krankheit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit und für die Altersrente ab?
  • Was muss steuerlich beachtet werden?

Dies ist nur eine beispielhafte Aufzählung vieler Punkte, die sich auch nach dem speziellen Vorhaben richten.

Finanzamt

Jedes neue Unternehmen, jede Selbständigkeit muss beim Finanzamt angemeldet werden. Es sind steuerliche Aufzeichnungs- und Rechnungslegungsvorschriften zu beachten. Damit sind wir in unserem Spezialgebiet angekommen. Natürlich kümmern wir uns auch darum. Wir übernehmen die steuerliche Anmeldung, beraten Sie zu allem, was Sie wissen müssen und kümmern uns um die abzugebenden Meldungen und den Schriftverkehr.

 

Der weite(re) Weg

Für den weiteren Weg steht die Kanzlei den Existenzgründern mit Rat und Tat zur Seite. Durch die vorhandenen Daten aus der Buchführung, den Jahresabschlüssen und vielen anderen Informationen, die ohnehin für die steuerliche Beratung vorliegen, verfügen wir über die unmittelbare Datenbasis zur weiteren Betriebswirtschaftlichen Beratung.

Außerdem kennen wir das Unternehmen und die Branche und können somit speziell auf Besonderheiten eingehen.

Entwickelt sich die Existenzgründung positiv, dann expandiert das Unternehmen in der Regel. Es folgen weitere Investitionen. Es werden Mitarbeiter eingestellt. Es müssen eventuell neue Finanzierungen gesucht werden. Somit bleibt der Steuerberater der erste Ansprechpartner und sollte in die wesentlichen Entscheidungen mit einbezogen werden. Betriebswirtschaftliche Analysen, Investitionsplanung, Liquiditätsplanung begleiten den Mandanten bei der weiteren Entwicklung.

Aber auch, wenn das Unternehmen oder die Selbständigkeit ihre angestrebte Größe erreicht hat, ist eine weitere Begleitung enorm wichtig. In allen betriebswirtschaftlichen Fragen, aber auch bei anderen Themen, kann der Steuerberater Hilfe und wertvolle Tipps geben.

 

Fazit

Existenzgründer sollten sich auf die Entwicklung ihres Business, ihres Geschäfts, konzentrieren und sich für alle anderen Dinge kompetente Partner suchen. Einer der wichtigsten Partner ist der Steuerberater. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst.

BERATEN – GESTALTEN – BEGLEITEN

gilt besonders für die Existenzgründungen.

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